Nach einem einjährigen Prozess gab Hoosier Energy heute bekannt, dass sein Vorstand einen neuen langfristigen Energieplan genehmigt hat. Der aktuelle Plan soll die 18 Mitgliedsgenossenschaften mit zuverlässiger, erschwinglicher und ökologisch nachhaltiger Energie versorgen und den Mitgliedern in den nächsten zwei Jahrzehnten schätzungsweise $700 Millionen einsparen.
Hoosier Energy plant, sein Kohlekraftwerk Merom im Jahr 2023 stillzulegen und auf einen vielfältigeren Energiemix umzusteigen, der eine Kombination aus kostengünstiger Wind- und Solarenergie, Erdgas und Speicherenergie umfasst. Dieser Plan schafft eine Grundlage für die Stabilität und Vorhersehbarkeit der Versorgungskosten und reduziert gleichzeitig den CO2-Fußabdruck des Unternehmens um fast 801 TP3T.
Etwa 185 Mitarbeiter der Genossenschaft unterstützen derzeit den Betrieb des 1.070-Megawatt-Kraftwerks Merom, das in Sullivan, Indiana, steht und 1982 ans Netz ging. Donna Walker, Präsidentin und CEO von Hoosier Energy, sagte: „Wir schätzen unsere engagierten Mitarbeiter sehr und werden den Betroffenen während dieser Übergangsphase helfen, indem wir mit der IBEW zusammenarbeiten und ihnen Unterstützung wie Umschulung, Versetzung und berufliches Outplacement sowie Ruhestandsoptionen anbieten.“
Für die Zukunft des Standorts gibt es mehrere Möglichkeiten. Hoosier Energy wird mit staatlichen und lokalen Wirtschaftsförderungsbehörden zusammenarbeiten, um Teile des Merom-Geländes für die industrielle Entwicklung zu vermarkten. Das Unternehmen wird auch die Erzeugung erneuerbarer Energien am Standort in Betracht ziehen oder einen Verkauf des Kraftwerks anstreben.